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Rauchfrei Leben - eigentlich ein Grundrecht für alle die es wollen aber ...

Gegen die Zwangsbequalmung von Nachbarn, Bekannten und Kollegen und anderen Rauchern!

Wer Probleme mit Nikotinrauch hat oder einfach nur gesund Leben möchte, hat es nicht leicht. Im öffentlichen Leben gibt es dazu Regeln und Gesetze und diese werden teilweise kontrolliert. Seit den neuen Gesetzen, kann ich wenigstens ohne groß nachzudenken in Gaststätten essen gehen. Auch am Arbeitsplatz wird man als Nichtraucher geschützt. So langsam kommt es.

Ich gehöre zu den Personen die recht empfindlich auf Rauch und auch andere Stoffe reagieren und um so mehr ich diesen Stoffen ausgesetzt bin um so mehr reagiere ich und auf mehr Stoffe. Es nervt! In meinem Fall war der Auslöser meine Schwangerschaft. Meist habe ich nach einem Blick in die Gaststätte den Rückzug angetreten. Jahrelang bedeutete der Besuch von Gaststätten oder anderen öffentlichen Veranstalltungen für mich eine Qual. Vorher fand ich den Rauch zwar auch schon ecklig aber ich konnte ihn aushalten.

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Meine Mutter starb qualvoll an Lungenkrebs als Passivraucherin im Alter von nicht einmal 64 Jahren. Sie musste auf Arbeit als Teilzeitkraft über 20 Jahre mitrauchen. Da finde ich die (ehmaligen) Raucher immer lustig, wenn sie behaupten, dass das Rauchen ja gar nicht Schuld oder teilweise Ursache für ihre Lungenkrebserkrankung wäre, weil sie ja den Lungenkrebs bekommen hätten, den auch zu gleichen Teilen Nichtruacher bekommen. Aber vielleicht waren diese Nichtraucher ja auch zwangsbequalmte Passivraucher und die Schadstoffe haben sich halt auch an vernarbten Stellen abgesetzt?

Leider ist der Privatbereich nicht geschützt. Wenn man in einem Mietshaus wohnt, dann hat der Raucher alle Rechte - Leider.

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Ich hatte gute 42 Jahre Glück, dass ich wenig von dieser Spezies belästigt wurde im Privatbereich. Mal kam ein verqualmter Lufthauch vorbei und das wars.

Leider habe ich jetzt, seit dem Sommer 2009, auch rauchende Nachbarn unter mir. Wenn die Lüften, das Stinkt pervers. Ich weiß nicht was sie rauchen und sie ändern auch immer ihre Zeiten, wo sie ihre Wohnung lüften. Na ja es stinkt nach einer Mischung nach feuchten, kalten Zigarettenrauch und Dufterfrischer, zur Zeit oder auch mal staubtrocken. Variert welches Kraut sie rauchen und wie viel.

Außerdem zieht der Gestank durch alle Ritzen, das Zimmer meines Sohnes stinkt nach Rauch, obwohl er Nichtraucher ist. Mittlerweile fühlt er sich auch schon belästigt durch den Gestank. Wärme steigt bekanntlich nach oben und in diesem Zimmer ist der Bereich um das Heizungsrohr nicht dicht. Auch meine Küchenspühlenschränke riechen nach Rauch oder wahlweise nach Formaldehyd, was in der Spanplattenküchentrennwand ist und in den Zigaretten. Nun ja sie haben ja die Tür vom Sicherungskasten nicht drin, die habe ich auf dem Balkon gesehen. Mit der Zeit finde ich immer mehr Stellen wo der Rauch durchdringt. Mein Vermieter ist bereit die Stellen auf seine Kosten abzudichten. Was für uns viel Dreck bedeuten würde, so einfach ist es nicht. Ich werde wohl die Konsequenzen ziehen. Ich denke Mal, dass würde eine Komplettsanierung der Wohnung bedeuten. Eigentlich können in meiner Wohnung nur noch selber Raucher wohnen, die Merken eh nichts davon.

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Und die Möglichkeit Nichtraucherhäuser einzurichten, sieht mein Vermieter auch nicht, aber da ist er nicht alleine, keine Wohnungsgesellschaft in diesem Bezirk macht dies. Die Wohnungsgesellschaften nehmen hier beinahe jeden Mieter, weil der Bezirk nicht grade beliebt ist. Anders sieht es viellicht bei privaten Vermietern aus, bei denen die potentiellen Mieter Schlange stehen. Da bleibt einem als Nichtraucher nur die Möglichkeit ins EG zu ziehen und da gibt es dann die netten rauchenden Mitmenschen, die sich dann die Fenster der Nichtraucher aussuchen um vor diesen ihre Sucht zu stillen, damit es in ihrer Wohnung nicht stinkt. Oh ja ich "liebe" die toleranten Raucher, die stört es nicht, wenn jemand nicht raucht. Denn dadurch wird er/sie ja nicht belästigt, aber sie dürfen alle zwangsbequalmen.

Ja man kann mit ihnen sprechen und versuchen eine Einigung zu finden, wann wer lüften darf. Ich denke mal bei den beiden bringt es nicht wirklich was. Meist bekommt dann der Raucher die besseren Zeiten, weil er Rücksicht nehmen muss. :-) Ja Rücksicht auf die Sucht - ich als Nichtraucher verpeste jedenfalls nicht die Athemluft meiner Mitmenschen - aber ich muss Rücksicht nehmen. Verkehrte Welt, kann ich da nur sagen.

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Undichte Stellen in Häusern wo der Tabackrauch der Nachbarn in eine Nichtraucherwohnung eintritt:

  • durch lüften der Wohnung
  • durch geklappte, undichte, geöffnete Fenster
  • durch Zwangslüftungen in moderenen Fenstern
  • an Flurtüren die undicht sind
  • an Steckdosenleitungen/Steckdosen
  • an Heizungsrohren
  • an Wasserrohren
  • an Versorgungsschächten
  • durch Lüftungen in Bad oder Küche ohne Druckklappe
  • an Übergängen von Boden zu Wänden
  • an Spanplatten in Wohnungen als Wände an Versorgungsschächten
  • an Übergängen zwischen Boden und Wand

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Rein rechtlich sieht es so aus, dass die Raucher in ihrer Wohnung tun und lassen können was sie wollen und soviel rauchen wie sie möchten. Nichtraucherklausen sind rechtlich bedenklich und nur wirksam, wenn Mieter sie gesondert unterschreibt. In einigen Jahren sieht auch dass vielleicht anders aus. - Ich hoffe es! Leider bietet auch in meiner Umgebung kein Vermieter (Wohnungsunternehmen) Nichtraucher Häuser an.

Bei uns sieht es so aus, dass mein Vermieter die Wohnung so weit wie möglich abdichten würde. Aber Beschwerden in dieser Richtung würde es kaum geben, so sehen auch sie keinen weiteren Handlungsbedarf. Ja wahrscheinlich ziehen die betroffenen Mieter einfach aus und geben den wahren Grund nicht an. Leider kann einem auch dies am neuen Wohnort wieder passieren. Aber sich mit jeidem rauchenden Mitbürger oder Nachbarn anlegen? Wenn dieser dann nicht einsichtig ist vor Gericht ziehen?

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Tabakrauch:

  • ist giftiger und gefährlicher als die meisten anderen Schadstoffe, denen man täglich ausgesetzt ist;
  • ist der bedeutendste vermeidbare Innenraumschadstoff;
  • enthält mehr als 4000 unterschiedliche Substanzen, von denen Hunderte giftig sind, darunter Arsen, Blei, Kohlenmonoxid, Formaldehyd und Nitrosamine;
  • ist krebserregend.
  • und seine Giftstoffe werden mit jedem Athemzug aus der verqualmten Raumluft eingeatmet;
  • wird beim Lüften oder durch undichte Stellen und Lüftungen des Raumes an darüberliegende Räume verteilt;
  • und seine Giftstoffe setzen sich auch in Teppichen, Möbeln, an den Wänden und Vorhängen fest und sind auch lange noch gefährlich, nachdem im Raum geraucht worden ist.

Lüften allein reicht nicht aus, um die Giftstoffe aus einem verrauchten Raum zu entfernen.

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Gesundheitsbeschwerden durch Passivrauch:

  • Schleimhautreizungen
  • Augenbrennen,
  • Entzündung der Augen
  • Nasenbluten
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Hustenreiz
  • Verschleimen der Atemwege
  • Infektionen (Ursache u.a.: Nikotin u. Teer lähmen bzw.verkleben die zur ständigen Reinigung der Lunge nötigen Flimmerhäärchen, Krankheitskeime können nicht mehr rechtzeitig entfernt werden.)
  • Lungenentzündung (s. Infektionen)
  • Allergische Reaktionen
  • Asthmaanfälle
  • Gendefekte (z.B. können beim Ungeborenen, wenn die Schwangere passiv raucht, Leukämie-ähnliche Schäden auftreten)
  • Zerstörung des Lungengewebes durch das Immunsystem->Lungenempysem (Tabakrauch zerstört alpha-1-Anti-Trypsin, das das Lungengewebe vor den Fresszellen des Immunsystems schützt.)

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Informative Links:

  Letzte Aktualisierung am 01.03.2010, 20:43 Uhr.
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